|
|

 |
|
MIND EXPANDER
Wien
1967
Die Sitzschale fixiert zwei Personen in einer bestimmten Position. Eine niedrigere Sitzfläche ermöglicht das Sitzen mit leicht geöffneten Beinen. Der Oberschenkel des rechten Beins lehnt an einer Stufe, die in eine zweite, um Schenkelstärke höhere Sitzfläche überleitet.
Über die Köpfe der Sitzenden läßt sich ein helmartiger Ballon kippen, der mit der Sitzschale verbunden ist. Die Köpfe befinden sich dann in einem engen zylindrischen Raum, der von einer glasklaren Kunststoffkuppel gedeckt ist, über der sich ein durchsichtiger Ballon wölbt. Auf der Kuppel und an der Hülle des Ballons sind eine Reihe von Linien und gestanzten Flächen aus reflektierenden Farbfolien einander so zugeordnet, daß diese Elemente durch Überlagern neue Muster bilden, je nachdem, ob man die vordere oder die hintere Ebene zu fixieren versucht.
In einer zweiten Version der Mind Expander wurde der Helmteil zur Gänze aus Plexiglas hergestellt. Auf den Metallflächen außerhalb des Helms und an den konzentrisch angeordneten Metallstreifen auf der Helminnenseite flossen elektronisch gesteuerte Lichtpunkte um einen gemeinsamen Mittelpunkt, der sich in Augenhöhe befand.
|